Sonntag, 5. Dezember 2010

Neuseeland Teil 3

The sun is her, the sun is there and the sun is everywhere...
...and no rain in sight.


Auch wenn ich nicht im Urlaub war, hab ich in den letzten Wochen wieder sehr viele schöne, spannende und neue Erlebnisse gehabt

Das Wochenende nach den Ferien haben Laura und ich abgesehen von unserem Besuch der beiden Freiwilligen, in New Plymouth, am Freitag Abend ruhig angehen lassen.Ich hab mal wieder richtig ausgeschlafen und bin um 12.00Uhr erst aus dem Bett gekrochen.

Ari,Fa,Fumika,Amy,Ich&Laura
Mittags wollten ein paar Mädels etwas kochen oder backen.
Die Wahl fiel nach einigem Überlegen dann letztendlich auf koreanisches Sushi, eine Art thäiländischem Omlette und deutschen Berlinern, womit dann alle zufrieden waren!











Was für ein Festschmahl!
















Die folgende Woche wurde ein klein wenig stressig, da Laura krank wurde und ich dadurch etwas mehr zu tun hatte.Dazu kam dann noch, dass ich an einem Tag ganz alleine im Schulsekretariat war,da die beiden Sekretärinnen nicht da waren.Hab es aber trotz anfänglicher Bedenken recht gut gemeistert.
Das geplante Wochenendtrip musste leider abgesagt werden, da Laura auch am Freitag noch krank war.Dafür hab ich mich aber alleine ins Auto gesetzt und bin zu anderen Freiwilligen nach Marton gefahren und mit ihnen dann weiter nach Petone zu Verwandten von Hannah.Dort gab es Schokoladenkuchen, einen Whirlpool, eine deutsche Bäckerei und ein kleines Museum.


Die Mädels aus Marton:Hannah,Laura,Bibi und Nicole(Lina fehlt)

Ich bin dann am Samstag Nachmittag mit den Mädels wieder nach Marton und hab dort dann zusammen mit Laura und Bibi Fleischküchle mit Kartoffelpüree und Blaukraut gekocht.
Sonntags ging es dann wieder nach Stratford zurück.Da es Laura wieder besser ging und der nächste Tag ein Feiertag war, haben wir beschlossen uns noch die Dawson Falls anzuschauen.Dieser Wasserfall ist nur 25km von Stratford entfernt und liegt im Naturschutzgebiet des Mt Taranaki und ich fühlte mich irgendwie, als ob ich mitten im Urwald gelandet wäre.Was mir hier in Neuseeland schon öfters passiert ist.
Dawson Falls


Die Arbeitswoche war nicht sehr ansträngend, da am Mittwoch ein Streik-Day an stand und ich dadurch nur 2 Unterrichtsstunden hatte und nach der Arbeit bescherte uns das schöne frühsommerliche Wetter schöne Nachmittage, bevor es Abends im Hostel an die Arbeit ging.
Dafür stand dann wieder ein ereignisreiches Wochenende vor der Tür.
Den Freitag habe ich ruhig ausklingen lassen und mit Alisa und Laura DVD's angeschaut.(Auf Englisch natürlich)
Nach einem leckern und etwas späten Frühstück ging es dann mit Laura Richtung Palmerston North,der Studentenstadt Neuseelands.Dort konnten wir mit den Mädels aus Marton und noch ein paar Jungs aus Fielding, im Lehrerheim der Schule von Markus, einem Freiwilligen aus Deutschland, übernachten.Abends ging es teilweise verkleidet in die Stadt, weil es ja Halloween war.Leider wird Halloween in Neuseeland genauso wenig gefeiert wie in Deutschland und wir waren fast die einzigen verkleideten.Es wurde aber trotzdem ein toller Abend.
Nach einer nicht sehr langen Nacht sind Laura und ich noch eine kleine Runde in das Shopping Center in Palmerston North, bevor wir unsere Heimreise angetreten haben.Auf der hat uns Alan gegen Ende etwas im Stich gelassen und wir mussten 2-3 Abkühlungspausen für ihn machen, sodass ir dann fast zu spät zum Abendessen im Hostel gekommen sind.Aber wir sind dann doch noch gut und rechtzeitig an der Schule angekommen.





Nach Essen und Dusche ging es dann nur noch ab ins Bett.
Der 1.November war der war der wärmste und sonnigste, den ich bis jetzt erlebt hab.Daher haben Laura und ich Nachmittags beschlossen in den Park zu gehen und das Wetter zu genießen.
Im Verlauf der Woche haben wir es dann noch geschafft unseren Fidschi-Urlaub zu buchen was bedeutet, das wir unsere erste Ferienwoche auf Fidschi verbringen werden.
Der kleine Max und ich!








Am Freitag ging es nach einem kleinen Mittagsschläfchen in das Wochenende, dass mit der Fahrt nach New Plymouth eingeleitet wurde, wo wir bei Lesley, einer Hostelmitarbeiterin zum Essen eingeladen waren.Dort angekommen wurden wir erstmal sehr stürmisch von einem kleinen Vierbeiner, namens Max begrüßt.
Lesley und ihr Mann haben uns auch herzlich empfangen und haben uns ein sehr leckeres Essen serviert.
Den nächsten Vormittag haben wir in der Stadt in  New Plymouth verbracht, bevor wir Nachmittags mit Lesley und den Wochenend-Mädels zum großen Feuerwerk in New Plymouth gegangen sind.Da die Neuseeländer an Silvester nämlich keine wirklichen Feuerwerke haben,  gibt es die am 5.November,an dem die Unterzeichnung irgendeines wichtigen Vertrages gefeiert wird.(Werde mal nochmal genauer nachfragen)
Das Feuerwerk in New Plymouth wurde von 14.000 Leuten besucht und es gab davor auch noch zwei Bands,die für Unterhaltung gesorgt haben.Es war zwar etwas kalt, aber sehr beeindruckend.































Am Sonntag kamen uns die Mädels aus Marton besuchen, mit denen ich morgens eine kleine Wanderung bei den Dawson Falls gemacht habe.Nach unserer Wanderung haben wir noch beschlossen nach New Plymouth ans Meer zu fahren.Auf dem Weg dort hin haben wir noch Laura an der Schule abgeholt und sind dann gemeinsam nach New Plymouth.Dort haben wir uns erstmal was zu Essen besorgt, da wir nach unser Wanderung sehr hungrig waren.Bei sonnigem Wetter und einer leichten Brise saßen wir dann noch ein Weilchen am Meer und haben uns unterhalten.Danach ging es dann wieder zurück zur Schule, an welcher wir die Mädels noch rumgeführt haben.
Als die Mädels weg waren, musste ich feststellen, das schon wieder ein ereignisreiches Wochenende vorbei war.
Am Fuße der Dawson Falls!


Die Woche über hab ich wieder fleißig gearbeitet und bin am Dienstag mit Laura wieder nach New Plymouth, um für Raewynne ein Geburtstagsgeschenk zu besorgen.Dabei haben wir uns dann auch gleich unser Tickets für das Jack Johnson Konzert in New Plymouth gekauft.
Ansonsten waren wir noch mit der Planung unseres Wochenendtrips zu den Waitomo Caves (=Höhlen) beschäftigt.Sie liegen ca.3h nördlich von Stratford und wurden uns von einigen Leuten empfohlen.
Internetseite:http://www.waitomo.com/
Am Freitag stand für mich zum ersten Mal Fußball auf dem Plan, da ich ein Hobby- Team gefunden hab, dass Freitags immer gegen ein anderes Team spielt.Es wird immer nur 30min gespielt, aber besser als nichts ist es auf jeden Fall.In der Zwischenzeit, hab ich auch schon eine kennengelernt und hab damit eine Kontaktperson wenn es um die Wintersaison geht.Bei der draußen gespielt wird.
Zu den Waitomo Caves ging es dann am Samstag Morgen zu dritt los, Alisa,Laura und ich.Nach einer ruhigen Fahrt, haben wir zuerst unser unser Gepäck im  Hostel, gegenüber der Caves abgeladen, haben eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen und sind dann zur Black Water Rafting Company, welche Touren durch die Caves anbietet.Wir haben uns für die 3-stündige Black Labyrinth Tour entschieden. Zu beginn der Tour mussten wir uns erstmal in feuchte und kalte Neoprenanzüge zwängen, was mich sehr an meine Studienfahrt in der 12.Klasse erinnert hat.Manche werden sich noch gut an das kalte Ostseewasser erinnern! Als sich schließlich alle erfolgreich angekleidet hatten, ging es in voller Montur in einem kleinen Bus zum Übungsplatz.Dort galt es dann sich einen Gummireifen zu holen und nacheinander vom Trainingssteg ins Wasser zu hüpfen. 
Erstklassige Haltungsnote!
Nach unserer kleinen Übungseinheit ging es in die Dunkelheit der Höhlen.
Wenn wir gewusst hätten,was auf uns zu kommt,hätten wir nicht so fröhlich geschaut!
*Spaß*- It was amazing!
In dem Höhlenlabyrinth erwateten uns rutschige Steine,kleine Wasserfälle und niedrige Gänge, die es zu bewältigen galt.Dazu kam dann noch viel kaltes Wasser und als Krönung gab es dann noch die berühmten Glühwürmchen zu bestaunen.Die wunderschön waren und wie viele kleine Sterne aussehen, auch wenn es sich dabei um die leuchtende Scheiße der Glühwurmlarven handelt, die damit ihr Essen anlocken.
Sie sind der Meinung das war spitze!
Nach einer heißen Dusche ging es für mich und meine beiden Mitstreiterinnen ins Hostel, in dem wir uns noch ein warmes Abendessen gekocht haben und danach sehr schnell ins Bett gekrochen sind.
Bevor es am nächsten Morgen wieder zurück nach Stratford ging, haben wir noch einen Besuch im Kiwi House, nicht weit von den Caves entfernt, gemacht.Dort haben wir dann alle drei zum ersten Mal einen echten Kiwi Vogel gesehen,denn leider geht die Population der freilebenden Kiwi Vögel in den letzten Jahren stark zurück. Der Grund dafür ist, dass die bösen Europäer Kiwis verspeisende Tiere nach Neuseeland eingeschleust haben.Was ich ungeheuerlich finde, da die Kiwi Vögel schon besondere Tiere sind, so ganz ohne Flügel und dadurch sehen sie echt  total niedlich aus.
Würde euch an dieser Stelle gern ein Bild zeigen, aber es durften keins gemacht werden.
Wieder gut in Stratford angekommen, war das Wochenende noch nicht vorbei und ich hab mit Laura noch einen Geburtstagskuchen für Raewynne gebacken, den wir ihr dann am nächsten Morgen, zusammen mit unserem Geschenk überreicht haben.Worüber sie sich sehr gefreut hat.
Die Neuigkeit der Woche sollte der Erwerb eines neuen Autos werden!

In der Schule standen die nächsten Tage die Prüfungen der Unterstufe an und dadurch hatte ich nicht so viel Unterricht.Im Sekretariat gab es allerdings etwas mehr Arbeit.
Nachdem ich am Freitag wieder im Fußball war und wir abends noch gemütlich einen Film geschaut hatten,wurde am Samstag fleißig unser neues Auto geputzt.Am Sonntag haben wir dann bei einem Spaziergang und beim relaxen am Meer die Seele baumeln lassen.Am Abend hab ich dann mit Laura und zum ersten Mal einen Gottesdienst in Neuseeland, der mit vielen Liedern gestaltet war.
Die neue Woche startete mit der Neuigkeit, dass wir Besuch von unserer Programmmanagerin bekommen werden, allerdings nicht weil wir unanständig waren, sondern weil sie sich einfach erkundigen will, ob das Arbeitsverhältnis von beiden Seiten aus gut ist und es keine Probleme gibt.Laura und ich hatten 2-3 kleine Anmerkungen, aber da es nur Kleinigkeiten sind, werden die schnell geklärt werden.
Am Donnerstag stand etwas besonderes an und war ein Christmas Dinner, an dem die ganze Schule teil nimmt.Alle haben sich schick gemacht, der Dining Room wurde weihnachtlich geschmückt und es gab viel zu essen und zu trinken.Allerdings mit dem kleinen Unterschied zu Deutschland, dass es draußen fast 25°C hatte.Danach ging es dann nach für alle in die kleine Schulkirche, dort wurden dann einige Weihnachtslieder gesungen und die Weihnachtsgeschichte erzählt.War alles etwas seltsam für mich, da für mich sommerliches Wetter und Weihnachten einfach nicht zusammenpassen.Es war aber trotzdem sehr schön und sehr interessant mitzuerleben, wie an der Schule Weihnachten gestaltet wird.




Die Lehrer beim Festmahl
Um das kleine aufkeimen der Weihnachtsstimmung etwas zu unterstützen, hatten Laura und ich uns für den Freitag vorgenommen Plätzchen zu backen.Bei diesem Vorhaben hat uns dann noch noch Alisa unterstütz und so kam es, dass drei deutsche Mädels am Freitag Abend in der großen Schulküche standen und bis um 01.00Uhr Nachts Plätzchen und noch Brot gebacken haben.Es war sehr lustig und bis auf ein klein wenig zu dunkel geratene Ausstecher sind die Plätzchen sehr gut geworden.
Unglücklicherweise mussten wir am Samstag Morgen schon früh aufstehen, um bei der A&P Show in Stratfod zu helfen, den Stand der Schule zu betreuen.A&P Show steht für:Agriculture and Pastoral Show, die am Samstag und Sonntag den ganzen Tag über stattfand.Es ist eine Mischung zwischen einem Rummel, einem Landwirtschafts- und Tier Markt/Veranstaltung und einem normalen Markt.Es war eine sehr interessante neue Erfahrung und ich hab in Stratford noch nie annähernd so viele Leute wie bei der Show gesehen.
Da wir nach backen und Christmas Dinner schon etwas in  Weihnachtsstimmung waren, traf es sich ganz gut, das am Samstag Abend in New Plymouth auch noch die bekannte Christmasparade stattfand, die wir mit Lesley besucht haben und ich aus dem staunen gar nicht mehr heraus kam.Es war nämlich wie ein Karnevalsumzug, nur mit Dudelsäcken, Weihnachtsschmuck,großen Trucks, Rentieren und dem Weihnachtsmann, aber auch mit Schneewittchen und einem Clown auf einem Fahrrad.Ein sehr verwirrendes Erlebnis.
Nach so kulturschockreichen Tagen haben Laura und ich dann bei Lesley, mit meinem Geburtstagsgeschenk, Spätzle gekocht, was nicht nur uns ausgezeichnet geschmeckt hat.An dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an die Schenker!
Als letztes möchte ich euch für heute von dem Besuch des Jack Johnson Konzertes letzten Sonntag berichten.Laura und ich waren am Sonntag bereits in New Plymouth, da wir bei Lesley übernachtet hatten und haben uns einen schönen Tag in New Plymouth am Strand und in der Stadt gemacht.Zum Konzert abends sind wir dann noch mit Alisa und Lesley.Das Konzert war auf der Bühne im Brooklands Park in New Plymouth, es war super Wetter, die Stimmung war gut und der Sound dort ist auch richtig gut.Es war also rundum ein schöner Abend.



















Zum Schluss kommen noch zwei andere Dinge:

Facebook ade scheiden tut weh!
Facebook wurde am Mittwoch auf hinterlistigste Art und Weise von einem gewissen Herrn Schul-Server verbannt!Grrrrrr......


Dafür bekommt ihr meine Adresse: Juliane Weber
                                                              St.Mary's Diocesan School
                                                              Private Bag 714
                                                              Startford 4352
                                                              New Zealand
und meine E-Mail Adresse: juliane@hgweber.de
Freue mich sehr über Post! :)


Liebe Grüße aus Stratford,
eure Juli

3 Kommentare:

  1. Hallo Juliane, schöne Builderl und Kommentare,
    vom anderen Ende der Welt,
    sieht und liest sich interessant, freu mich für dich das du so was erleben kannst,
    bei uns schneit es gerade was "ronder gad" dafür habe ihr sicher besseres Wetter.
    Gruß aus Giengen

    Onkel Karl Heinz

    AntwortenLöschen
  2. Danksche für die positive Rückmeldung!
    Hoffe ihr werdet da auf euerm Bergale in Giengen nicht zu sehr eingeschneit!Wünsch euch ne schöne Adventszeit.
    Liebe Grüße aus dem warmen Stratford! :)

    AntwortenLöschen
  3. Schöner Artikel. Sehr schön geschrieben.
    In Hermaringen hat es seit gestern 25cm Neuschnee, was bei dir ja eher als eine Seltenheit gilt :P
    Noch eine schöne Zeit und ich freu mich immer über neue Blogposts.

    Gruß
    Aaron

    AntwortenLöschen