| Ein paar wärmende Sonnenstrahlen |
Begonnen hat mein großes Abendteuer zusammen mit Laura und einer Busfahrt nach Auckland. Von dort aus ging es mit dem Flugzeug nach Nadi, der Hauptstadt von Fidschi.Unsere erste Ferienwoche verbrachten wir nämlich in einer schönen Ferienanlage auf Fidschi.
Die Woche war geprägt vom nichts tun und das warme Wetter am bzw. im Pool zu genießen.
An einem Tag haben wir einen kleinen Ausflug in die nächstgelegene Stadt gemacht.Das war definitiv eine Erfahrung der etwas anderen Art.Wir sind mit einem in die Jahre gekommenen Bus in die nächstgelegene Stadt gefahren.Dort angekommen sind wir erstmal auf dem Markt gelandet,bei dem uns jeder zweite etwas aufschwatzen wollte,da hatte ich schon ein etwas komisches Gefühl.Die Stadt war auch relativ staubig und verdreckt,wobei es auch schöne Läden gab, allerdings eher für die Touristen.Bei diesem Stadtbesuch wurde mir auch bewusst, dass unsere schöne Ferienanlage eindeutig nicht mit dem Leben der Einheimischen zu vergleichen ist, da die einen viel geringeren Lebensstandart haben.
An einem Nachmittag sind wir auch noch mit anderen Urlaubern aus unserer Ferienanlage in das benachbarte Dorf gelaufen, um einen Einblick in das Leben der Fidschianer zu haben.
Es war sehr interessant, der "Häuptling des Dorfes hat uns zu sich nach Hause eingeladen, eine Willkommenszeremonie abgehalten und uns etwas über Land und Leute erzählt.
Am vorletzten Tag unseres Aufenthaltes haben Laura und ich noch einen Ausflug auf eine kleine Insel(Robinson Crusoe Island) gemacht.Dort wurden verschiedene Aktivitäten angeboten, es gab ein traditionelles Lovo Büffet und eine Tanzshow.Als Lovo bezeichnet man Essen, dass in einem Loch auf heißen Steinen und mit Palmblättern abgedeckt gegart wird.
Als letztes Erlebnis der Fidschireise ist noch mein erstes Mal Schnorcheln zu erwähnen, was sehr schön war und mir noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben wird.
Die Woche auf Fidschi war unglaublich schnell vorbei.Was auf der einen Seite schade,auf der anderen aber auch gut war, da zurück in Neuseeland schon der Rest der Familie auf mich gewartet hat.
Am Flughafen in Auckland musste ich mich dann noch von Laura verabschieden, da sie weiter nach New Plymouth reiste, um ihre Eltern und ihren Bruder zu treffen.
Im internationalen Kiwi Hotel war es dann soweit und ich konnte Mama,Papa und Schwestern wieder in die Arme schließen.Wer sich darüber mehr gefreut hat bleibt ein Geheimnis.
Wie es uns auf unserer gemeinsamen Reise ergangen ist und was wir erlebt haben, bleibt allerdings kein Geheimnis.
Zuerst einmal hatten wir uns natürlich viel zu erzählen und berichten, ich von meinen Erlebnissen auf Fidschi und meine Eltern von ihrer turbulenten Anreise mit Schneefall und Joggingeinheit durch den Flughafen in Los Angeles.
Am Abend ging es noch eine Runde in die Stadt und anschließend nicht so spät ins Bett.Am nächsten Morgen sollte es nämlich gut ausgeschlafen mit der Neuseelandreise losgehen.
Nach gutem Frühstück im Hotel, ging es mit dem bestellten Shuttle-Bus zum Abholen unseres Campers.Dort erwartete uns abgesehen von strömendem Regen eine schlechte Nachricht, bezüglich des Campers.Der nette Mitarbeiter konnte nämlich unsere Reservierung in seinem Computer nicht finden, kein Wunder, da die erst für den nächsten Tag war.
Aber was nun? I m strömenden Regen Auckland besichtigen? -Nee. Zurück ins Hotel und dann? -Nee, des bringt au nix. Gibt es vielleicht noch einen freien Camper?.....Jaaa! Nach einigem hin und her und etwas höherer Camperrechnung, stand fest, dass wir mit Verspätung doch noch los konnten. Bei weiterhin strömendem Regen ging es in den Einkaufsladen und endlich aus Auckland raus auf den ersten Abschnitt der Rundreise.
Durch den verspäteten Aufbruch, ging es so direkt wie möglich, in Richtung Kauriwälder. Pünktlich zum Abendessen schaffen wir es dann auch auf den vorreservierten Campingplatz. Glücklicherweise haben wir den Regen hinter uns gelassen und wir konnten uns im Camper sortieren und Essen kochen. Durch die Gewichtsbeschränkung beim Fliegen kann sogar alles im Camper verstaut werden.
Am nächsten Tag ging es in die Natur zu den neuseeländischen Baumriesen, auch wenn ich so schon besucht habe, finde ich es wieder sehr erstaunlich, wie groß, alt und mächtig sie sind. Glücklicherweise sehen das die Neuseeländer auch so und schützen die Kauris.Was leider den Nachteil hat, das die Straßen um jeden einzelnen Baum herum gebaut wurde, was Kathi und Isi nicht so gut bekommen ist.
Der Spaziergang durch den Wald hat da aber Abhilfe geschaffen und so ging es ohne Probleme weiter durch das neuseeländische Allgäu, bis zur Hokianga Habour, mit Sanddüne im Hintergrund. Das nächste Highlight auf dem Reiseplan ist das Cape Reinga, daher ging es recht zügig weiter Richtung Norden. Auf dem abendlichen Campingplatz gab es, welch Klassiker, Spaghetti mit Tomatensoße. Zur Einstimmung auf die nächsten Urlaubstage gab es noch eine Bildershow meines letzten Urlaubs.
Der Spaziergang durch den Wald hat da aber Abhilfe geschaffen und so ging es ohne Probleme weiter durch das neuseeländische Allgäu, bis zur Hokianga Habour, mit Sanddüne im Hintergrund. Das nächste Highlight auf dem Reiseplan ist das Cape Reinga, daher ging es recht zügig weiter Richtung Norden. Auf dem abendlichen Campingplatz gab es, welch Klassiker, Spaghetti mit Tomatensoße. Zur Einstimmung auf die nächsten Urlaubstage gab es noch eine Bildershow meines letzten Urlaubs.
Der Morgen startet leider mit zahlreichen kleinen Krabbeltierchen, namens Ameisen und noch ein paar Schnacken ähnlichen Insekten. Das einzige Positive war, dass niemand gestochen wurde. Leider waren wir noch einige Zeit damit beschäftigt die Ameisenstraßen zu entfernen und Papa hat sich auch noch nach draußen gewagt, um der achtspurigen Autobahn auf dem Camperdach zu Leibe zu rücken. So etwas kann aber passieren, wenn man nicht im Fünfsternehotel Urlaub macht und war im Nachhinein auch irgendwie amüsant. Wenn auch ein, zwei Tage später noch Ameisen zum Vorschein kamen Nachdem dann alles wieder sortiert war, ging aus auf das letzte Stück Richtung Cape Reinga. Die Stimmung war nicht die Beste, nicht nur wegen der Ameisenplage und dem trüben Wetter, sondern auch weil der Tank nicht mehr sehr voll. Das wär in dichter besiedeltem Gebiet kein so großes Problem, aber zum Cape Reinga führt nur eine einzige Straße und wenn man Glück hat kommt ab und zu mal eine Farm, mehr ist da nicht. Zurück konnten wir leider auch nicht mehr, da die letzte Tankstelle eindeutig zu weit weg war. Es blieb uns also nichts anderes, als so weit zu fahren wie der Sprit noch reicht. Glücklicherweise kam dann aber doch noch eine Nottankstelle, da wir wahrscheinlich nicht die ersten mit Spritproblemen waren. Nach dem Tanken ging, bei allen die Stimmung wieder steil nach oben. Am Cape angekommen war das Wetter leider nicht so schön wie bei meinem ersten Besuch, aber es war trotzdem sehr schön.
Die erste Bekanntschaft mit dem Meer gabs für die Neuseelandurlauber mit dem South Pacific Ocean in der Tapotopotu Bay.Nächste Haltestation waren die nicht so ganz in die grüne Landschaft passenden Sanddünen, bei denen sich Kathi,Isi,Papa und ich als Sanddünensurfer ausprobierten.Mama war für das Fotografieren und Filmen zuständig.
Einzig negativer Nebeneffekt unserer Rutschpartie war der Sand in jeder Ritze, dafür haben wir uns dann ganz besonders auf die Dusche am Abend gefreut.
Glücklicherweise war dieser dann auch sehr schön und die Duschzeit war auch nicht begrenzt, sodass wir genug Zeit hatten den Sand wieder loszuwerden.
Um voranzukommen war der 22.Dezember ein Fahrtag, mit kurzem Stop in Whangarei und Etappenziel in Orewa. Dort war es dann noch so schön, dass wir noch einen Strandspaziergang gemacht haben und Isi das Meer getestet hat.Das gute Wetter wurde dann gleich noch zum Grillen ausgenutzt.-Ist schon etwas merkwürdig wenn man bedenkt, dass es der 22.Dezember war.
Nach einem leckeren Frühstück in der Sonne, hieß es:"Auf nach Rotorua"! Während der Fahrt wurde beschlossen, dass wir in den geothermischen Park namens Te Puia gehen. Der erste Kommentar beim Aussteigen aus dem Camper war."Ihh hier stinkts"!
Abgesehen vom Gestank ist Rotorua eine recht schöne, aber etwas touristische Stadt, dass hat man auch an der Maori Kulturvorführung bemerkt.
Nach einem leckeren Frühstück in der Sonne, hieß es:"Auf nach Rotorua"! Während der Fahrt wurde beschlossen, dass wir in den geothermischen Park namens Te Puia gehen. Der erste Kommentar beim Aussteigen aus dem Camper war."Ihh hier stinkts"!
Abgesehen vom Gestank ist Rotorua eine recht schöne, aber etwas touristische Stadt, dass hat man auch an der Maori Kulturvorführung bemerkt.
| Im Te Puia |
Weihnachten 2010:
24.Dezember, da war doch was!-Bei über 20 Grad und Sonnenschein muss man sich irgendwie ins Gedächtnis rufen, dass eigentlich Heiligabend ist. Eigentlich deshalb,weil in Neuseeland erst am 25. Weihnachten gefeiert wird und wir uns der tradition anpassen wollten und daher noch gar nicht Weihnachten war.
Wie man an unseremniedlichen Weihnachtsbaum sehen kann, war unser Weihnachtsfest 2010 etwas anders, aber trotzdem sehr schön.Wir hatten ein leckeres Frühstück im Freien und einen Spaziergang durch Stratford, ganz ohne Mütze und Handschuhe.
| Weihnchtsfrühstück |
Wie man an unseremniedlichen Weihnachtsbaum sehen kann, war unser Weihnachtsfest 2010 etwas anders, aber trotzdem sehr schön.Wir hatten ein leckeres Frühstück im Freien und einen Spaziergang durch Stratford, ganz ohne Mütze und Handschuhe.
die man durch einen kleinen Wanderweg durch
den Wald erreicht, der einen etwas an Herr der Ringe erinnert.
Den Abend verbrachten wir mit viel Essen, reden und Poker spielen, wobei sich Papa, Kathi und Isi nicht so sehr an den Gesprächen beteiligen konnten, da sie überwiegend in englisch waren.
Trotzdem war es ein sehr schöner Abend und wir durften sogar noch über Nacht bleiben.
Die nächste Station auf der Erkundungstour meiner momentanen Heimat ging in New Plymouth mit Spaziergang am Meer, Besuch bei Lesley und Jock und dem Festival of Lights.
Nach der Erkundung von Taranaki ging es weiter in Richtung Hauptstadt.
Ja,ja,Wellington, es nennt sich auch gerne Wellywood, ist oft windig und der eigentliche Hot-Spot in sachen Erdbeben.
In Wellington haben wir etwas für unsere Bildung getan und sind ins Te Papa, ein sehr großes Museum.Aus dem Isabell dann auch gar nicht mehr herauszubekommen war, nur der Hunger hat es dann doch geschafft.
Um einen schönen Überblick über die Stadt sind wir mit dem Cabel Car den Berg hoch gefahren und hatten wirklich eine super Aussicht.
Allerdings ging es am Morgen des 30.12 dann auch schon wieder weiter auf die Südinsel Neuseelands, denn man kann ja nicht nur einen Teil eines Landes anschauen, wenn man schon mal da ist.
Mit der großen Fähre ging es dann von Wellington, bei strahlendem Sonnenschein, rüber nach Picton."Südinsel wir kommen"
Erster Stop war ein kleiner Campingplatz bei Nelson, bevor es dann am 31.12 zum Abel Tasman National Park ging.Dort angekommen ging es, zum Abschluss des Jahres, noch auf eine Bootstour, an der Küste des National Parks, entlang.
Am Abend wurde dann gegrillt und das Warten auf das neue Jahr verbrachten wir ganz ohne "Dinner For One", am Strand.
Es war ein ungewoehnlicher, aber trotzdem schoener Silvesterabend fuer mich.
Am ersten Tag des neuen Jahres machten wir uns, nach der Bootsfahrt, wieder mit unserem Camper auf einen kleinen Ausflug nach Takaka, einem kleinen hübschen Städtchen am Rande des National Parkes.
Zum Abschluss unseres Aufenthaltes im Abel Tasman ging es fuer Papa und mich noch zum Kayak fahren.
Nach einer ausfühlichen Einführung, ging es los mit viel paddeln und schöner Sicht auf die Küste. Wir haben es immer hin bis in die Apple Bay geschafft und hatten am nächsten Tag erstaunlicherweise nur einen Hauch von Muskelkater in den Armen.
Zurück an Land, hieß es dann Abschied nehmen und weiterreisen, nächstes Ziel Kaikura, an der Ostküste der Südinsel.
Dort erwarteten uns, vorallem zu Isi's Begeisterung eine ganze Menge von Robben, von denen die ein oder anderen sogar Babys hatten.-Die waren total niedlich.
Nach einem kurzen Übernachtungsstopp in Kaikura, ging es zügig Richtung Christchurch,
bevor wir allerdings dort angekommen sind, gab es noch einen Abstecher ans Meer.
Christchurch, die größte Stadt der Südinsel und die Endstation der gemeinsamen Urlaubsreise.
Zum Abschluss der Reise gab es noch etwas Souvenir-shopping, für die Heimreisenden und Sightseeing für die ganze Familie.
Trotzdem war es ein sehr schöner Abend und wir durften sogar noch über Nacht bleiben.
Nach der Erkundung von Taranaki ging es weiter in Richtung Hauptstadt.
Ja,ja,Wellington, es nennt sich auch gerne Wellywood, ist oft windig und der eigentliche Hot-Spot in sachen Erdbeben.
In Wellington haben wir etwas für unsere Bildung getan und sind ins Te Papa, ein sehr großes Museum.Aus dem Isabell dann auch gar nicht mehr herauszubekommen war, nur der Hunger hat es dann doch geschafft.
Um einen schönen Überblick über die Stadt sind wir mit dem Cabel Car den Berg hoch gefahren und hatten wirklich eine super Aussicht.
Allerdings ging es am Morgen des 30.12 dann auch schon wieder weiter auf die Südinsel Neuseelands, denn man kann ja nicht nur einen Teil eines Landes anschauen, wenn man schon mal da ist.
Mit der großen Fähre ging es dann von Wellington, bei strahlendem Sonnenschein, rüber nach Picton."Südinsel wir kommen"
Erster Stop war ein kleiner Campingplatz bei Nelson, bevor es dann am 31.12 zum Abel Tasman National Park ging.Dort angekommen ging es, zum Abschluss des Jahres, noch auf eine Bootstour, an der Küste des National Parks, entlang.
Am Abend wurde dann gegrillt und das Warten auf das neue Jahr verbrachten wir ganz ohne "Dinner For One", am Strand.
Es war ein ungewoehnlicher, aber trotzdem schoener Silvesterabend fuer mich.
Am ersten Tag des neuen Jahres machten wir uns, nach der Bootsfahrt, wieder mit unserem Camper auf einen kleinen Ausflug nach Takaka, einem kleinen hübschen Städtchen am Rande des National Parkes.
Zum Abschluss unseres Aufenthaltes im Abel Tasman ging es fuer Papa und mich noch zum Kayak fahren.
Nach einer ausfühlichen Einführung, ging es los mit viel paddeln und schöner Sicht auf die Küste. Wir haben es immer hin bis in die Apple Bay geschafft und hatten am nächsten Tag erstaunlicherweise nur einen Hauch von Muskelkater in den Armen.
Zurück an Land, hieß es dann Abschied nehmen und weiterreisen, nächstes Ziel Kaikura, an der Ostküste der Südinsel.
Dort erwarteten uns, vorallem zu Isi's Begeisterung eine ganze Menge von Robben, von denen die ein oder anderen sogar Babys hatten.-Die waren total niedlich.
Nach einem kurzen Übernachtungsstopp in Kaikura, ging es zügig Richtung Christchurch,
bevor wir allerdings dort angekommen sind, gab es noch einen Abstecher ans Meer.
Christchurch, die größte Stadt der Südinsel und die Endstation der gemeinsamen Urlaubsreise.
Zum Abschluss der Reise gab es noch etwas Souvenir-shopping, für die Heimreisenden und Sightseeing für die ganze Familie.
Für mich galt es auf Laura mit unserem Auto zu warten und der Rest der Familie trat wieder den Heimflug an. *schnief*! Hat wirklich gut getan die Liebsten mal wieder um sich zu haben!

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